Entwicklung auf dem Digital Analytics Job Markt 2016

Zum achten Mal in Folge hier der Digital Analytics Job Markt Report. Die analoge Wirtschaftswelt findet zunehmend den Weg in die Digitale Transformation. Und Digitalisierung benötigt zwangsläufig Digital Analytics. Das ist einerseits an der weiteren Zunahme an Job Angeboten zu erkennen, aber auch daran das sich klassische Beratungsunternehmen immer mehr in das Umfeld begeben. Aber auch daran, dass die Nachfrage nach Spezialisten nicht nur in den Ballungszentren zunimmt, sondern auch verteilt über ganz Deutschland (siehe Heatmap).


Mit einem leichten Zuwachs zum Vorjahr, war 2016 ein erneutes Jahr mit enormer Nachfrage. Wobei es klare Zentren der Entwicklung gibt. Berlin ist und bleibt das zentrale Entwicklungsgebiet für diesen Markt. Hier kommen die entsprechenden Spezialisten zusammen und die Nachfrage richtet sich demgemäß aus.

Neben Berlin sind klare Player München, Hamburg, Köln, Düsseldorf und die Metropolregion Frankfurt am Main und Stuttgart. Das zusammen macht ca. 70 Prozent des Marktes aus. Alle anderen Angebote verteilen sich, wie in der Karte weiter unten, gut zu erkennen.


Regionalität – hier wurden Jobs angeboten!

In der Karte sind alle Angebote zu finden. Diesmal als Heatmap, in der sich die Ballungszentren klar heraus bilden. Die Karte kann in einem zusätzlichen Fenster per Klick geöffnet werden, dann lässt sie sich durch Zoom und Verschieben interaktiv nutzen.


Der Job – welche Stellenbezeichnungen werden verwendet?

Die Job-Bezeichnung „Digital Analytics“ setzt sich im Markt immer weiter durch. „Web Analytics“ und der „Web Analyst“ dominieren die Liste der Tätigkeitsbezeichnungen allerdings auch in 2016. In Summe haben noch immer über 50 Prozent aller Stellenanzeigen diese Begriffe im Job Titel.


Arbeitgeber: diese Qualifikationen waren 2016 besonders gefragt

Das sind sie, aus einem Sample von jeder zehnten Stellenanzeige … ein BWL Studium, mindestens 2 Jahre Berufserfahrung, die Google Produkte, reichlich Soft-Skills und das alles in Deutsch und Englisch bitte. Für die Distribution der Daten ist weiterhin Excel das Tool der Wahl, hier sind Experten-Kenntnisse gefragt.


Arbeitnehmer: damit lockt der Markt der Arbeitgeber

Und das macht noch nicht einmal jeder Arbeitgeber, oft ist in den Stellenanzeigen von den Aufgaben und der Qualifikation die Rede. Allerdings, je jünger das Unternehmen, desto öfter steht auch etwas von den Angeboten für zukünftige Kollegen. Geworben wird häufig mit einem sicheren Arbeitsplatz und sehr guten Entwicklungsmöglichkeiten. Seltener finden sich Angebote wie Job-Ticket, Berufsunfähigkeitsversicherung, flexible Arbeitszeiten und home office, Kinderkrippenplätze oder auch ökologische Verantwortung.


Datengrundlage

Der Report basiert auf den Daten von Job Angeboten aus dem Jahr 2016 aus Deutschland. Basis ist primär das Suchergebnis des Meta Crawler indeed.com. Indeed sucht in Jobbörsen, Zeitungen, Verbänden und Karrierewebseiten von Unternehmen. Dopplungen in den Angeboten sind so weit wie möglich entfernt. Nicht enthalten sind Anzeigen von Headhuntern die sich keinem Unternehmen zuordnen ließen, sowie Angebote für Werkstudenten und Trainees. Die Anzahl an verbliebenen Stellenanzeigen beträgt in diesem Report 352.

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