Internet of Things

Der Begriff wurde erstmals 1999 verwendet und entwickelt sich zu einem der wichtigsten Innovationstreiber für Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft. Laut dem Marktforschungsunternehmen Forrester Research werden diese vernetzten Objekte, das nächste Big Thing im Wettbewerbsfeld der IT-Industrie werden.

„Creativity is just connecting things.“ (Steve Jobs)

Intelligente, vernetzte Geräte sollen den Menschen bei seinen Tätigkeit unterstützen ohne das sie bemerkt werden oder ihn ablenken. Beispiele dafür sind:

  • Autos (Connected Cars)
  • Küchengeräte (Smart Homes)
  • Sicherheitsanlagen (Gebäude-Sensoren)
  • 3D-Druck

Diese sind immer öfter mit PC, Laptop, Tablet oder Smartphone verbunden und lassen sich so bequem steuern. Andere Geräte sind mit zahlreichen Sensoren ausgestattet, wie beispielsweise:

  • Wearables
  • Tablets
  • Smart-TVs

Für einen umfassenden Erfolg benötigt es einheitliche Standards und APIs für den Datenaustausch zwischen den Geräten und schnurlose Datenverbindungen wie WiFi oder Bluetooth Low Energy.
Solch eine Smart Home Plattform ist „Qivicon“ der Telekom. Über diese Plattform können Geräte unterschiedlicher Hersteller miteinander kommunizieren und sich gegenseitig steuern.

Ein weiteres Beispiel aus der Wirtschaft ist die „Gillette-Box„, ein onlinefähiges Gerät über das sich Kunden per Knopfdruck die Klingen für das Produkt online nachbestellen können.

Synonyme: Internet der Dinge, IoT

Im Vergleich1:

Kevin Ashton (Auto-ID Center at MIT): The problem is, people have limited time, attention and accuracy — all of which means they are not very good at capturing data about things in the real world. If we had computers that knew everything there was to know about things — using data they gathered without any help from us — we would be able to track and count everything and greatly reduce waste, loss and cost. We would know when things needed replacing, repairing or recalling and whether they were fresh or past their best.
CERP (Cluster of European Research Projects): Das Internet der Dinge kann als dynamische globale Netzwerkinfrastruktur definiert werden, das selbstkonfigurierende Eigenschaften hat, auf den Standard-Kommunikationsprotokollen basiert und in dem physikalische und virtuelle „Dinge“ eigene Identitäten und physikalische Attribute haben und dass intelligente Schnittstellen nutzt.



1 Die jeweils vollständige Definition ist auf der Website der Organisationen nachzulesen (die Web-Links finden Sie im Text oder hier).