Datenhandel zu Werbezwecken im Internet

Datenhandel zu Werbezwecken im Internet

©iStockphoto.com/caracterdesign

Mit Collusion, einem neuen Werkzeug von Mozilla, als Add-on für Firefox und Google Crome verfügbar, kann der Nutzer schnell und einfach visualisieren welche Firmen ihm gerade auf den Fersen sind und sein Verhalten im Internet studieren.

Eine sich sehr schnell aufbauende Internet-Karte zeigt dabei mit grauen Punkten grafisch die Sites an, die man besucht hat und verbindet sie optisch mit roten Punkten, die von dieser Site die Surf-Daten zu verhaltensbasierten Werbezwecken erhalten oder per Cookie-Tausch mehr erfahren, als der Surfer weiß. Collusion funktioniert aber nur richtig, wenn Tools wie Adblock Plus oder Ghostery abgeschaltet sind, da sonst die verschiedenen Tracker und Cookies nicht zum Einsatz kommen oder anders formuliert – keine Daten an die Werbenetzwerke und Re-Targeting-Anbieter übertragen werden.

Die britische Tageszeitung The Guardian startete im April 2012 gemeinsam mit Mozilla die Aktion Tracking the trackers, bei der Collusion verwendet wird. In Deutschland nahmen sich daraufhin unter anderem ZEIT online oder die taz.de des Themas an.

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